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Polymikrogyrie, bilaterale

ORPHA:268940· ICD-10 Q04.3· Bilateral polymicrogyria

Definition

Die bilaterale Polymikrogyrie ist eine seltene zerebrale Fehlbildung aufgrund einer abnormalen neuronalen Migration, definiert als eine Großhirnrinde mit vielen übermäßig kleinen Windungen. Sie geht mit Entwicklungsverzögerung, Intelligenzminderung, Krampfanfällen und verschiedenen neurologischen Beeinträchtigungen einher und kann isoliert auftreten oder ein klinisches Merkmal vieler genetischer Syndrome darstellen. Die Fehlbildung kann in Assoziation mit einer perinatalen Cytomegalovirus-Infektion auftreten.

Prävalenz
Unknown
Vererbung
Autosomal recessive, X-linked dominant
Erkrankungsalter
Infancy, Neonatal