Mosaik-Trisomie 4
ORPHA:96059· ICD-10 Q92.1· Mosaic trisomy 4 syndrome
Definition
Die Mosaik-Trisomie 4 ist eine seltene autosomale Chromosomenanomalie, bei der in einem Teil der Körperzellen einer zusätzlichen Kopie von Chromosom 4 vorliegt. Sie geht einher mit einem variablen Phänotyp und ist gekennzeichnet durch intrauterine Wachstumsretardierung, niedriges Geburtsgewicht, reduzierte/r Körperlänge/OFC, leichtes intellektuelles Defizit, kongenitale Herzfehler, hypertrophe Kardiomyopathie, dysmorphe Merkmale (Asymmetrie des Gesichts, Augenbrauenanomalien, tief angesetzte, nach hinten gedrehte, dysplastische Ohren, Mikro-/Retrognathie), charakteristische Daumenanomalien (Aplasie, Hypoplasie) und Hautanomalien (Hypo-/Hyperpigmentierung). Eine verzögerte Pubertät kann assoziiert sein.
- Prävalenz
- <1 / 1 000 000
- Erkrankungsalter
- Antenatal, Neonatal