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Fibrinogen-Mangel, kongenitaler

ORPHA:335· ICD-10 D68.2· Congenital fibrinogen deficiency

Definition

Der Kongenitale Fibrinogen-Mangel ist eine klinisch und genetisch heterogene Gruppe von Gerinnungsstörungen mit leichten bis schweren Blutungen als Folge verminderter Quantität und/oder Qualität des zirkulierenden Fibrinogens. Die Afibrinogenämie, das vollständige Fehlen von Fibrinogen, und die Hypofibrinogenämie, die verminderte Fibrinogen-Konzentration im Plasma, stehen für quantitative Anomalien, während mit Dysfibrinogenämie funktionelle Anomalien des Fibrinogens benannt werden. Hypo- und Dysfibrinogenämie werden häufig zusammen als Hypodysfibrinogenämie beschrieben.

Prävalenz
1-9 / 1 000 000
Vererbung
Autosomal dominant, Autosomal recessive
Erkrankungsalter
All ages