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Hyper-IgM-Syndrom mit opportunistischen Infektionen

ORPHA:183663· ICD-10 D80.5· Hyper-IgM syndrome with susceptibility to opportunistic infections

Definition

Das Hyper-IgM-Syndrom mit Anfälligkeit für opportunistische Infektionen ist eine seltene, genetisch bedingte, nicht-schwere kombinierte Immundefektstörung. Sie ist gekennzeichnet durch normale oder erhöhte IgM-Serumspiegel bei niedrigen oder fehlenden IgG-, IgA- und IgE-Serumkonzentrationen und geht einher mit rezidivierenden oder schweren bakteriellen Infektionen und einer erhöhten Anfälligkeit für opportunistische Infektionen (insbesondere Pneumonie durch P. jiroveci, aber auch chronische Kryptosporidien-, Kryptokokken-, Cytomegalie- und Toxoplasma-Infektionen). Hämatologische Störungen (Neutropenie, Anämie, Thrombozytopenie) sind häufig. Immunologische Befunde zeigen eine verminderte Anzahl von CD27+ Gedächtnis-B-Zellen und eine fehlende Keimzentrumsbildung.