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McLeod Neuro-Akanthozytose-Syndrom

ORPHA:59306· ICD-10 G10· McLeod neuroacanthocytosis syndrome

Definition

Das McLeod Neuro-Akanthozytose-Syndrom (MLS) ist eine multisystemische, X-chromosomale Erkrankung mit zentralnervösen, neuromuskulären und hämatologischen Symptomen. Der Phänotyp ähnelt der Huntington-Krankheits mit einer unwillkürlichen hyperkinetischen Bewegungsstörung, psychiatrischen Symptomen und kognitiven Veränderungen sowie biochemisch durch das Fehlen des Kx-Antigens und durch eine schwache Exprimierung der Kell-Antigene. MLS gehört zu der Gruppe der Neuroakanthozytosen (siehe dort).

Prävalenz
<1 / 1 000 000
Vererbung
X-linked recessive
Erkrankungsalter
Adult