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Epiphysäre Tüpfelung-osteoklastische Hyperplasie-Syndrom

ORPHA:1952· ICD-10 Q77.8· Epiphyseal stippling-osteoclastic hyperplasia syndrome

Definition

Eine seltene primäre Knochendysplasie, die durch ausgedehnte Tüpfelung an Epiphysen, Fußwurzelknochen, Wirbelsäule und manchmal auch an Mittelhandknochen und/oder Fingerknochen, schwere generalisierte Osteopenie, Wirbelspalten, Platyspondylie, O-Beine und Verkürzung der Röhrenknochen sowie variable Periostverkapselung gekennzeichnet ist. Die Laboranalyse der lysosomalen Enzyme zeigt eine normale Aktivität. Die Histopathologie zeigt zahlreiche riesige, mehrkernige Osteoklasten, die die Howship-Lakunen auskleiden, was mit einer erhöhten Knochenresorption übereinstimmt. Die Erkrankung manifestiert sich pränatal und ist vermutlich in der Perinatalperiode letal.

Prävalenz
<1 / 1 000 000
Vererbung
Autosomal recessive
Erkrankungsalter
Antenatal, Neonatal