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Ehlers-Danlos-Syndrom

ORPHA:98249· ICD-10 Q79.6· Ehlers-Danlos syndrome

Definition

Eine heterogene Gruppe von Erkrankungen, die durch Fragilität des weichen Bindegewebes gekennzeichnet ist und zu weit verbreiteten Manifestationen von Haut, Bändern, Gelenken, Blutgefäßen und/oder inneren Organen führt. Das klinische Spektrum ist sehr variabel und reicht von leichter Haut- und Gelenkhyperlaxität bis hin zu schweren körperlichen Behinderungen und lebensbedrohlichen vaskulären Komplikationen. Es können Überlappungen mit Osteogenesis imperfecta beobachtet werden, die zu einem EDS/Osteogenesis imperfecta-Überlappungsphänotyp führen. Zu den Erkrankungen in dieser Gruppe gehören das klassische Ehlers-Danlos-Syndrom (EDS), der muskulo-kontrakturale Typ des EDS, das hypermobile EDS, das vaskuläre EDS, das Arthrochalasie-EDS, das Dermatosparaxie-EDS, das parodontale EDS, das X-chromosomale EDS, das Brittle-Cornea-Syndrom, das klassisch-ähnliche EDS Typ 1 und Typ 2, das kardio-valvuläre EDS, das spondylodysplastische EDS, das myopathische EDS und das kyphoskoliotische EDS.

Prävalenz
Unknown
Vererbung
Autosomal dominant, Autosomal recessive, X-linked recessive
Erkrankungsalter
Infancy, Neonatal