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Hereditäre Thrombophilie durch kongenitalen Antithrombin-Mangel

ORPHA:82· ICD-10 D68.5· Hereditary thrombophilia due to congenital antithrombin deficiency

Definition

Die hereditäre Thrombophilie aufgrund eines angeborenen Antithrombinmangels ist eine seltene, genetisch bedingte, hämatologische Erkrankung, die durch eine verminderte Antithrombinaktivität im Plasma gekennzeichnet ist und zu einer beeinträchtigten Inaktivierung von Thrombin und Faktor Xa führt. Die Patienten haben ein erhöhtes Risiko für venöse Thromboembolien, in der Regel in den tiefen Venen der Arme, Beine und des pulmonalen Systems und gelegentlich auch in anderen Venengebieten (z. B. Hirnvenen oder Sinus-, Mesenterial-, Portal-, Leber-, Nieren- und/oder Netzhautvenen).

Prävalenz
1-5 / 10 000
Vererbung
Autosomal dominant
Erkrankungsalter
Adolescent, Adult