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Reye-Syndrom

ORPHA:3096· ICD-10 G93.7· Reye syndrome

Definition

Eine seltene, systemische Erkrankung, die durch anhaltendes Erbrechen mit Verwirrung, Lethargie, Desorientierung, Hyperreflexie, Hyperventilation und Tachykardie gekennzeichnet ist und schnell zu Krampfanfällen, nicht-entzündlicher Enzephalopathie, Koma und Tod führt. Sie entwickelt sich typischerweise zwischen 12 Stunden und 3 Wochen nach der Genesung von einer Viruserkrankung, wie einer Infektion der oberen Atemwege oder einer Gastroenteritis. Hepatomegalie, akute Lebersteatose, Fettleberdegeneration und zahlreiche Laboranomalien sind damit verbunden.

Erkrankungsalter
Adolescent, Adult, Childhood, Infancy