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Kokain-Embryofetopathie

ORPHA:1911· ICD-10 Q86.8· Cocaine embryofetopathy

Definition

Die Kokain-Embryofetopathie bezeichnet eine Gruppe klinischer Zeichen von Neugeborenen, die in utero mit Kokain exponiert waren. Kokain ist ein kurzwirkendes zentralnervöses Stimulans und wird als 'Partydroge' geschnupft oder gespritzt. Kokainkonsum während der Schwangerschaft wird mit intrauteriner Wachstumsrestriktion, niedrigem Geburtsgewicht, Krampfanfällen, Atemnot (verminderte Apnoe-Dichte und periodische Atmung), Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme, Reizbarkeit und Labilität, verminderter Verhaltens- und autonomer Regulation, verminderter Wachsamkeit und Orientierung sowie kognitiven Beeinträchtigungen (beeinträchtigte Verarbeitung auditiver Informationen, visuell-räumliche Verzögerung und subtile Sprachverzögerung) bei den Nachkommen in Verbindung gebracht.

Prävalenz
Unknown
Vererbung
Not applicable
Erkrankungsalter
Antenatal, Neonatal