Larynxparalyse, kongenitale
ORPHA:137932· ICD-10 J38.0· Congenital laryngeal palsy
Definition
Die kongenitale Larynxparalyse ist eine seltene Kehlkopfanomalie, die durch eine ein- oder beidseitige Lähmung der Stimmbänder als Folge einer Störung der motorischen Nervenversorgung des Kehlkopfes gekennzeichnet ist. Die Patienten präsentieren sich typischerweise bei der Geburt (oder kurz danach) mit Stridor, schwachem oder atemlosem Schrei, Dysphonie oder Aphonie, Fütterungs- oder Aspirationsschwierigkeiten und gelegentlich einer Beeinträchtigung der Atmung. Neurologische Erkrankungen, Massen, die eine Kompression verursachen, und aberrante Gefäße sind oft assoziiert. Die meisten Fälle klingen spontan über 6-12 Monate ab.
- Erkrankungsalter
- Neonatal