Lungen-Hämosiderose, sekundäre
ORPHA:99930· ICD-10 E83.1+· Secondary pulmonary hemosiderosis
Definition
Die Sekundäre Lungen-Hämosiderose ist eine Atemwegserkrankung durch Ablagerung hämosiderinbeladener Makrophagen in den Lungen nach wiederholten Einblutungen in die Alveolen. Diese Einblutungen sind durch andere Krankheiten verursacht, besonders Immunitätsstörungen (Heiner-Syndrom (s. dort), Autoimmun-Krankheiten), thrombotische Krankheiten und kardiovaskuläre Erkrankungen, z.B. Mitralstenose. Die Krankheit wird mit der Symptomentrias Bluthusten, Anämie und diffuse parenchymatöse Lungeninfiltrate im Röntgenthorax manifest.