Trigeminusanästhesie, kongenitale
ORPHA:231013· ICD-10 G50.8· Congenital trigeminal anesthesia
Definition
Die kongenitale Trigeminusanästhesie ist eine seltene neuro-ophtalmologische Störung, die durch ein kongenitales sensorisches Defizit gekennzeichnet ist, das alle oder einige der sensorischen Komponenten des Trigeminusnervs betrifft. Aufgrund der Hornhautanästhesie präsentiert sie sich in der Regel mit rezidivierenden, schmerzlosen Augeninfektionen, schmerzlosen Hornhauttrübungen und/oder schlecht heilenden, ulzerierten Wunden an der Gesichtshaut und -schleimhaut (typischerweise der Wangenschleimhaut und/oder der Nasenscheidewand).
- Prävalenz
- Unknown
- Vererbung
- Not applicable
- Erkrankungsalter
- Infancy, Neonatal