Harlequin-Syndrom
ORPHA:199282· ICD-10 G90.8· Harlequin syndrome
Definition
Das Harlekin-Syndrom (HSD) ist eine Störung des vegetativen Systems, die in jedem Alter auftreten kann. Sie ist gekennzeichnet durch einseitiges Erröten und Schwitzen im Gesicht und manchmal an Armen und Thorax, das in warmer Umgebung oder bei körperlicher oder seelischer Belastung auftritt. Die Sympatikus-Innervation des Auges ist normal. Selten kann es jedoch zu Pupillentonus, zu parasympathischen okulo-motorischen Läsionen und zu prä- oder postganglionärem sudomotorischem sympathischem Defizit kommen.
- Prävalenz
- <1 / 1 000 000
- Vererbung
- Not applicable
- Erkrankungsalter
- All ages